Viral Marketing

Hierbei handelt es sich um eine Sonderform des Internetmarketings. Das Ziel ist eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Ob es sich um ein internetbasiertes oder um Unternehmen aus einer anderen Branche handelt, spielt keine besondere Rolle. Vielleicht wäre der Begriff „orales Marketing“ zutreffender, hört sich jedoch nicht ganz so schön an, denn im Grunde geht es beim viralen Marketing lediglich um eine Ausprägung der Mund-zu-Mund-Propaganda.

Das Prinzip ist relativ einfach. Der Kunde soll seinerseits ein Produkt weiterempfehlen. Wie erreiche ich dies? Das Geheimnis des viralen Marketings ist kostenlose Software (oder diverse Internetdienste anzubieten), die vom Kunden immer wieder gern in Anspruch genommen wird. Wenn diese auch noch gut, die Kunden begeistert sind, empfehlen sie das Unternehmen und damit seine Produkte weiter.

Beispiele:
– Auf vielen Homepages zu finden ist der Button zu finden: „Senden Sie diese Seite an einen Freund“.
– Ebenfalls oft zu sehen ist das zur Verfügung stellen von kostenlosen E-Mails. Dies ist mit geringem Kostenaufwand verbunden, erzielt aber Wirkung in bezug auf die Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Bei dem Versand von Mails befindet sich dann zumeist in der Fußzeile der Satz: „Wollen Sie auch eine kostenlose E-Mail-Adresse haben? Surfen Sie zu www.so-und-so-und-so-so-so.de!“
– Ein konkretes Beispiel wäre z.B. Zonealarm, die weit verbreitete kostenlose Firewall. Diese hat sich im Zeitalter von Hackern ausgebreitet wie ein Virus (viral = durch einen Virus verursacht).

Viral Marketing ist eine Marketingform, die dem Nutzer Mehrwerte bietet.