VBR variable Bitrate

Bei der Audiobearbeitung richtet sich der Encoder nach dem jeweiligen Lied, d.h. bei ruhigeren Stellen des Liedes verbrät er weniger Bitraten, die er bei intensiveren Songstellen hinzufügt.

VDSL

Very High Data Rate DSL. Internetzugangsart mit hoher Banbreite. Über Glasfaserkabel sind Datenraten bis zu 52 MBit/s und mehr im Downstream möglich, d. h. 62mal schneller als Standard DSL und bis zu 800mal schneller als ein Zugang über ISDN.

Vektormaske

Begriff aus der Bildbearbeitung. Die Vektormaske steuert die Ebenen Sichtbarkeit mit Pfaden und verdeckt Teile einer Montage Ebene, ohne sie zu löschen.

Verschlüsselung – Kryptographie

Zum Schutz vertraulicher Informationen werden mit Hilfe von Verschlüsselungs-Systemen, den sogenannten Kryptosystemen, nur verschlüsselte Datenpakete über das Netz versendet. Entsprechende Verschlüsselungsverfahren sind die Basis des abgesicherten Datenaustausches.

Versendungskauf

Recht beim Versandhandel (Versendungskauf § 447 BGB)

Das Gefährliche bei einem Versandhandel ist, dass die Ware während des Transports beschädigt oder zerstört werden kann. Aus diesem Grund muss geklärt werden, wer für den Schaden während des Transports aufzukommen hat.

Grundsätzlich ist zu unterscheiden:
– Der Ort der Leistungshandlung, dieser kennzeichnet den Ort, an dem der Verkäufer alles getan haben muss, das von seiner Seite die Ware dem Käufer ausgehändigt oder übergeben werden kann.
– Der Ort des Leistungserfolges.

Bringschuld
Haben die Vertragsparteien vereinbart, dass der Verkäufer die Ware selbst oder durch einen Angestellten zum Käufer befördern muss, liegt eine Bringschuld vor. In diesem Fall wechselt die Verantwortung für die Ware erst am Wohn- oder Geschäftsort es Käufers (§269 BGB).

Schickschuld
Die Schickschuld ist die übliche Form im Versandhandel. Hierbei fallen Ort der Leistungshandlung und der Erfüllungsort auseinander. Der Ort der Leistungshandlung ist der Wohn- oder Geschäftsort des Verkäufers. Dagegen ist der Ort, an dem der Leistungserfolg eintritt, der Wohn- oder Geschäftsort des Käufers (§ 269 BGB). Der Begriff „Leistungserfolg“ beinhaltet, dass das Eigentum an der bestellten Sache vom Versandhandel auf den Besteller übertragen wird. Im Rahmen des Versandhandels sind zwei Problembereiche zu unterscheiden:
– die Verschaffung des Eigentums an der versendeten Ware und die Bezahlung des Kaufpreises,
– das Risiko der Beschädigung auf dem Transportweg. (nach der Abgabe an Beförderer geht das Risiko auf den Käufer über, da der Verkäufer die Obhut verloren hat).

Verbraucherschutzvorschriften
Vor allem die Anbieter von Waren und Dienstleistungen versuchen, die sie treffenden Pflichten weitgehend abzumildern. Dies ist möglich, weil die gesetzlichen Vorschriften zum Vertragsrecht überwiegend nicht zwingend eingehalten werden müssen. Vielmehr können die gesetzlichen Vorgaben durch Vereinbarungen der Parteien abgewandelt werden.

Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBG):
Sein Interesse kann der Anbieter durchsetzen, indem mit dem Kunden eine ausdrückliche Absprache trifft. Er kann aber auch sogenannte AGB anstreben. AGB sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die gleichlautend für eine Vielzahl von ähnlichen Verträgen verwendet werden. Sie werden dem Kunden als das „Kleingedruckte“ vorgelegt.

Zahlungsverkehr
– Vorauszahlungsklauseln
Grundsätzlich dürfen diese auch in Form von AGB in den Vertrag aufgenommen werden. Für die Wirksamkeit ist aber Bedingung, dass ein schützenswertes Interesse des Anbieters vorliegt z.B. bei Neukunden, bei denen die Bonität unbekannt ist.

– Einzugsermächtigungen, Mitteilung von Kreditkartendaten
Die Einbeziehung von Einzugsermächtigungen bzw. Kreditdatenübermittlungen in AGB ist jedenfalls dann unzulässig, wenn solche Klauseln gleichzeitig Vorauszahlungsbestimmungen enthalten.

– Verbrauchkreditgesetz: Der Nutzer geht eine Verpflichtung ein, die ihn über Jahre belastet und deren tatsächliche Folgen bei Vertragsabschluss noch nicht einschätzen kann. Das Verbraucherkreditgesetz bezweckt, Personen davor zu bewahren, sich unbedacht in Schulden zu stürzen. Das VerbrKrG gilt für Kredit- und Kreditvermittlungsverträge. Der Kreditvertrag muss den Hinweis enthalten, dass der Vertrag innerhalb einer Woche widerrufen werden darf, und zwar ohne jegliche Begründung. Enthält er keinen Hinweis aus das Widerrufsrecht, verlängert sich die Widerrufsfrist auf ein Jahr. Die Schriftformerfordernis ist sehr streng! D.h., dass ein Kreditvertrag, der ausschließlich elektronisch abgewickelt wird, diesem Formerfordernis nicht genügt und im Ergebnis nichtig ist (§ 4 VerbrKrG).

VGA Anschluss

Dieser Anschluss wird genutzt um analoge Bildsignale z.B. von einem Computer an einen Bildschirm zu übertragen. Auch viele Videoprojektoren und Flach-TV Geräte haben VGA-Anschlüsse. Am bekanntesten ist halt die Möglichkeit einen Monitor am Rechnern anzuschliessen.

Video on Demand

Steht für Video auf Abruf, d.h. man kann jederzeit einen gewünschten Film, Musikclip… abrufen.

Viral Marketing

Hierbei handelt es sich um eine Sonderform des Internetmarketings. Das Ziel ist eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Ob es sich um ein internetbasiertes oder um Unternehmen aus einer anderen Branche handelt, spielt keine besondere Rolle. Vielleicht wäre der Begriff „orales Marketing“ zutreffender, hört sich jedoch nicht ganz so schön an, denn im Grunde geht es beim viralen Marketing lediglich um eine Ausprägung der Mund-zu-Mund-Propaganda.

Das Prinzip ist relativ einfach. Der Kunde soll seinerseits ein Produkt weiterempfehlen. Wie erreiche ich dies? Das Geheimnis des viralen Marketings ist kostenlose Software (oder diverse Internetdienste anzubieten), die vom Kunden immer wieder gern in Anspruch genommen wird. Wenn diese auch noch gut, die Kunden begeistert sind, empfehlen sie das Unternehmen und damit seine Produkte weiter.

Beispiele:
– Auf vielen Homepages zu finden ist der Button zu finden: „Senden Sie diese Seite an einen Freund“.
– Ebenfalls oft zu sehen ist das zur Verfügung stellen von kostenlosen E-Mails. Dies ist mit geringem Kostenaufwand verbunden, erzielt aber Wirkung in bezug auf die Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Bei dem Versand von Mails befindet sich dann zumeist in der Fußzeile der Satz: „Wollen Sie auch eine kostenlose E-Mail-Adresse haben? Surfen Sie zu www.so-und-so-und-so-so-so.de!“
– Ein konkretes Beispiel wäre z.B. Zonealarm, die weit verbreitete kostenlose Firewall. Diese hat sich im Zeitalter von Hackern ausgebreitet wie ein Virus (viral = durch einen Virus verursacht).

Viral Marketing ist eine Marketingform, die dem Nutzer Mehrwerte bietet.

Virensignatur

Virenscanner suchen nach diesen Signaturen um den jeweiligen Virus zu erkennen. Die Signatur ist sozusagen der Fingerabdruck eines Virus.

Virtual Reality

Abkürzung VR, bedeutet übersetzt virtuelle Realität. Es ist ein durch Computer Technologie simuliertes, oft dreidimensionales Abbild von Menschen, Gegenständen, Maschinen, Gebäuden… . Die VR ist interaktiv, dass heisst sie reagiert auf Aktionen des Benutzers (Beispiel Flugsimulationen).