TAN

Abkürzung für Transaktionsnummer.

TCP IP

Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Die Internet-Norm. Für Computer, die an beiden Enden der Leitung nicht nur Signale austauschen, sondern sich auch „verständigen“ können, ist eine gemeinsame Sprache erforderlich. Diese Sprache heisst in der Welt der Datenkommunikation Protokoll. Das Protokoll, das üblicherweise verwendet wird, um über das Internet zu kommunizieren, heisst TCP/IP.

TDG

Steht für Teledienste-Datenschutzgesetz. Unter der Internationalität der Teledienste zählt:

– Internationales Kollisionsrecht

Im wesentlichen ist die gegenwärtige Rechtslage davon gekennzeichnet, dass internationale Beziehungen sozusagen an den nationalen Grenzen enden. Es gibt keine internationale Rechtsordnung. Die Frage nach dem anzuwendenden Recht lautet vielmehr, welche nationale Rechtsordnung auf einen konkreten Lebenssachverhalt anzuwenden ist. Grundsätzlich können die an einem Vertrag beteiligten Personen frei aushandeln und damit wählen, welches nationale Recht auf ihren Lebenssachverhalt anzuwenden sein soll.

Verbraucherschutzvorschriften sind „zwingendes“ Recht und können deswegen durch den Verweis in die AGB auf eine andere nationale Rechtsordnung nicht außer Kraft gesetzt werden (§12 AGBG). Einigen sich die Parteien nicht über national anzuwendende Recht, dann kommen folgende Arten von Zuweisungsregeln (das eigentliche Kollisionsrecht) zum Tragen:
– bi- oder multinationale Abkommen über Zuweisungsregeln
– eigene Zuweisungsregeln in den nationalen Rechtsordnungen.

Bi- oder multilaterale Abkommen sind Verträge, die von den Regierungen von zwei oder mehr Staaten geschlossen werden. Die Abkommen bestimmen, dass es für bestimmten Lebenssachverhalte die eine oder die andere Rechtsordnung gelten soll.

Existieren keine entsprechenden Abkommen, wird auf die eigenen Zuweisungsregeln verwiesen. In Deutschland sind das Vorschriften im „Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch“ (EGBGB).

– Wiener UN-Kaufrechtskonvention

Stammt aus dem Jahr 1980 und ist in Deutschland seit 1991 in Kraft und regelt den internationalen Warenkauf. Es müssen bewegliche Sachen verkauft worden sein. Bewegliche Sachen in diesem Sinn sind alle Objekte, die Gegenstand des Handelsverkehrs sein können. Anwendbar ist im Ergebnis das Recht des Staates, zu dem der Lebenssachverhalt die engsten Beziehungen aufweist.

– Europäisches Vertragsrechtsübereinkommen

Stammt aus dem Jahr 1980. Deutschland hat dieses Übereinkommen 1986 in nationales Recht umgesetzt. Das Vertragsrechtsübereinkommen betrifft alle vertraglichen Schuldverhältnisse, die Beziehungen zu verschiedenen Staaten aufweisen. Z.B. Dienst-, Werk-, Maklerverträge etc. Sie ist daher auf mehr Lebenssachverhalte anzuwenden als die Wiener Kaufrechtskonvention, die nur für Warenkäufe gilt.

Tech-C

Technisch verantwortliche Person bei Abfragen der DENIC. Meist handelt es sich um einen Provider.

Telearbeit

Unterteilt in:
– Mobile Telearbeit: Hier sind Außendienstler mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien, gleich welcher Art, mit Ihrer Zentrale verbunden.
– Telecenter: Hier werden dezentrale Büroräume vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, in denen Angestellte verschiedener Betriebsstätten beschäftigt sind.
– Teleheimarbeit: Der eigentliche Kernbereich. Hier arbeitet der Angestellte räumlich und organisatorisch losgelöst von der Organisation des Arbeitsgebers zu Hause. Telearbeit und Arbeitnehmerschutzvorschriften
Zunächst findet das sog. Heimarbeitsgesetz (HAG) Anwendung. Sofern in dem betreffenden Unternehmen ein Betriebsrat besteht, werden die Heimarbeitsverhältnisse außerdem häufig Gegenstand von Betriebsvereinbarungen sein. Betriebsvereinbarungen sind Verträge zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat und die Inhalte können unterschiedlich sein.

Damit der Telearbeitsplatz unter das HAG fällt, sind folgende Voraussetzungen notwendig (§2 HAG):
– der Teleangestellte muss ausschließlich zu Hause arbeiten
– er muss dem Arbeitgeber ein konkretes Arbeitsergebnis schulden
– der Arbeitgeber muss die Arbeitsergebnisse aus- und verwerten dürfen.

Heimarbeitsverhältnisse genießen wie normale Arbeitsverhältnisse alle arbeitnehmerrechtlichen Schutzvorschriften.
– Selbstständige Tätigkeit und Angestelltenverhältnis. Da der Umfang der Einbindung in die Arbeitsorganisation des Arbeitgebers ein entscheidendes Kriterium dafür ist, ob der Telearbeiter Angestellter oder selbstständig tätig ist, müssen anhand dieses Umstandes folgende Abgrenzungen vorgenommen werden:
– zwischen selbstständiger Tätigkeit und Angestelltenverhältnissen,
– zwischen normalen Angestelltenverhältnissen und Teleheimarbeit.

Im einzelnen ist die Einbindung in die Arbeitsorganisation des Auftraggebers anhand folgender Kriterien zu beurteilen:
– der Art der Arbeitsausführung
– des Arbeitsorts
– der Arbeitszeit
– der Eingliederung in die Organisation des Betriebsinhabers.

Telnet

Ein Protoll, welches zur Administration entfernter Server genutzt wird. Telnet leitet die Tastatureingaben, die vorgenommen werden, zu dem Computer mit der eingerichteten Telnet-Verbindung weiter. So ist möglich auf fremde Computer zuzugreifen oder dort liegende Programme zu starten.

Temporäre Dateien

Temporäre Dateien sind mit der Endung .tmp bezeichnet. Unter Windows z.B. findet man z.B.  Verzeichnisse, in denen diese Dateien gesammelt werden: C:\\Temp und C:\\Windows\\Temp, abhängig vom Betriebssystem.

TFT

Abkürzung für Thin Film Transistor – dt. Dünnschickttransistor. Über kurze Verbindungen bei den Bildpunkten von Flachbildschirmen wird eine besonders kurze Reaktionszeit erreicht. Die Ansteuerungselektronik liegt direkt neben den Bildpunkten.

Thermosublimation

Begriff bei Thermodruckern. Diese erhitzen farbiges Wachs, dass sich auf einer Trägerfolie befindet. Durch die Hitze verdampft das Wachs und kann so in das Spezialpapier für Thermodrucker eindringen.

Tintenstrahldrucker

Zum Bedrucken von Papier mit Texten und Bildern. Der Tintenstrahler arbeitet mit winzigen Tintentröpfchen. Die Farben werden in Patronen aufgewahrt.