One2One Marketing

Das Internet kann eine preiswerte Erschliessung individueller Kundenkreise sein. Um im Wettbewerb bestehen zu können wird es für IT- Unternehmen eine Notwendigkeit im „interaktiven Zeitalter“ mithalten zu können und/oder sogar Mehrwerte (Add-ons) zu bieten. Wer nicht mit 1:1 Marketing vertraut ist, stellt meist die Frage: „Warum bringt diese Marketingform die Nähe zum Kunden?“

Bei dieser kundenorientierten Marketingform steht der Kunde im direkten Kontakt mit dem jeweiligen Unternehmen. Dieser Kontakt ist schon sehr einfach über eMail zu realisieren. Durch den stetigen Schriftverkehr sind Sender und Empfänger austauschbar. Aufgrund dessen bekommt der Kunde eine Partnerfunktion im Unternehmen. Er beteilige sich aktiv von der Produktentwicklung, der Verbesserung bis zur Neuentwicklung von Produkten. Durch dieses Beziehungsmanagement hat das Unternehmen die Möglichkeit sich auf die Wünsche der Kunden einzustellen.

Um im 1:1 Marketing Erfolg zu haben müssen drei wichtige Bereiche, die alle zusammen benutzt werden, technisch realisiert sein:

1. Customer tracking: Datenbanken unterstützen Interaktion mit Kunden um z.B. immer UptoDate zu sein, die History des Kunden parat zu haben, Aktualisierungen durchzuführen, innerhalb von Sekunden, möglicherweise während man sich mit dem Kunden unterhält. Und dies individuell bei einem von Millionen Kunden. Kurz gesagt: „Ich kenne Dich, Du bist mein Kunde, und Du bist anders als alle anderen Kunden.

2. Interaktiver Dialog: Hier besteht die Möglichkeit für den Kunden, von sich aus direkt mit den Firmen zu kommunizieren. D.h.: Du sagst mir, was du möchtest.

3. Mass Customization: In der IT können Produktion und Distribution modularisiert werden und viele Unternehmen können routinemässig kundenspezifische Produkte herstellen oder Dienstleistungen anbieten, und dies, wie gesagt, individuell.
Ein einfaches Beispiel wäre der Bau von Autos. Das heisst für die Produktion:
jetzt mache ich es (das Produkt) für Dich, nach deinem Wünschen.
Im nachhinein frage ich Dich: “ War es o.k.?“ Ich gebe Dir, was Du möchtest.
(Vorsicht, nicht zu verwechseln mit: „Ruf–mich–an“).

Hieran sehen wir das die Befriedigung (der Wünsche) des Kunden immer den gleichen Basismechanismen „gehorchen“.Von One-To-One Marketing spricht man also, wenn der Kunde sich vom Verkäufer individuell angesprochen fühlt. Im Gegensatz beispielsweise zu einer herkömmlichen Anzeigenwerbung bietet sich im Internet die Möglichkeit, mit Hilfe von Personalisierung jeden Kunden direkt anzusprechen, etwa mit seinem Namen, und auf seine Vorlieben und Bedürfnisse einzugehen, etwa durch Produktvorschläge, die mit den Interessen des Kunden korrelieren.