GPRS

Abkürzung für General Packet Radio Service. GPRS ist eine Weiterentwicklung des GSM Mobilfunkstandards, diese erlaubt Bandbreiten von über 100 kBit/s. Zudem ist dieses Verfahren so angelegt, dass hierbei nur Kosten entstehen, wenn auch tatsächlich Daten übertragen werden. Die Abrechnung erfolgt nach übertragenem Datenvolumen, die Online-Zeit hingegen hat nur geringe Auswirkung auf die Kosten. So kann ein Nutzer permanent online bleiben und ist auf diese Weise immer empfangsbereit, um beispielsweis E-Mails empfangen zu können. GPRS ist ein ein paketvermittelnder, IP-basierter Dienst im Rahmen der mobilen Datenkommunikation. Ein paketvermittelnder Dienst überträgt eine zu übertragende Datei nicht am Stück, sondern zerteilt sie in kleine Pakete die am Zielort wieder zusammengesetzt werden. Auf diese Art und Weise kann das gesamte Frequenzspektrum der Mobilfunkzelle genutzt werden. Ein Frequenzbereich ist nur dann gesperrt, wenn wirklich Pakete auf ihm versendet werden. Paketvermittelnde Technologien ermöglichen somit auch neue Abrechnungsmodelle. Ein Endnutzer kann nun dauerhaft mit dem Mobilfunknetz verbunden sein, er zahlt nur die von ihm übertragenden Pakete. So kann das Konzept des „always online“ auch auf mobile Netze übertragen werden.

GPS

Global Positioning System. Ein System zur Positinierung und Navigation, welches ursprünglich vom amerikanischen Militär entwickelt wurde. Es besteht (bestand schon frühzeitig) aus 24 Satelliten wobei nicht alle genutzt werden, kommt halt auf die Position an. Für eine zweidimensionale Positionsbestimmung (Längen- und Breitengrad) werden 3 Satelliten benötigt. Bei Bestimmung der Höhe über dem Meeresspiegel ist ein 4ter erforderlich. Ein ausgesendetes Signal enthält Identifikations- und Positionierungsdaten sowie die Uhrzeit. Aus der Zeitdifferenz zwischen Ausstrahlung und Empfang eines Signals kann der GPS-Empfänger den Abstand zum Satelliten berechnen. Aus den Entfernungen zu 3, 4 oder mehr Satelliten kann er denn die momentane Position errechnen.