G5 Big Mac

Super Computer, vollständiger Name ist 1100 DualApple G5, auch genannt Big Mac. Er besteht aus 2200 Prozessoren und hat 17,6 Teraflops. Der Betreiber ist die Virginia Tech University, USA.

gif

Ein geeinetes Bildformat fürs Web. Es speichert bis zu 256 Farben. Animationen und transparente Gestaltungsmöglichkeiten sind inbegriffen.

Gost

Dieser Verschlüsselungsalgorhitmus ist ein Gegenstück zum Data Encryption Standard. Die Schlüssellänge beträgt 256 Bits. Gost wurde in der früheren Sowjetunion entwickelt, lange, lange ist es her, jedoch sind bis heute keine Schwächen bekannt.

GPRS

Abkürzung für General Packet Radio Service. GPRS ist eine Weiterentwicklung des GSM Mobilfunkstandards, diese erlaubt Bandbreiten von über 100 kBit/s. Zudem ist dieses Verfahren so angelegt, dass hierbei nur Kosten entstehen, wenn auch tatsächlich Daten übertragen werden. Die Abrechnung erfolgt nach übertragenem Datenvolumen, die Online-Zeit hingegen hat nur geringe Auswirkung auf die Kosten. So kann ein Nutzer permanent online bleiben und ist auf diese Weise immer empfangsbereit, um beispielsweis E-Mails empfangen zu können. GPRS ist ein ein paketvermittelnder, IP-basierter Dienst im Rahmen der mobilen Datenkommunikation. Ein paketvermittelnder Dienst überträgt eine zu übertragende Datei nicht am Stück, sondern zerteilt sie in kleine Pakete die am Zielort wieder zusammengesetzt werden. Auf diese Art und Weise kann das gesamte Frequenzspektrum der Mobilfunkzelle genutzt werden. Ein Frequenzbereich ist nur dann gesperrt, wenn wirklich Pakete auf ihm versendet werden. Paketvermittelnde Technologien ermöglichen somit auch neue Abrechnungsmodelle. Ein Endnutzer kann nun dauerhaft mit dem Mobilfunknetz verbunden sein, er zahlt nur die von ihm übertragenden Pakete. So kann das Konzept des „always online“ auch auf mobile Netze übertragen werden.

GPS

Global Positioning System. Ein System zur Positinierung und Navigation, welches ursprünglich vom amerikanischen Militär entwickelt wurde. Es besteht (bestand schon frühzeitig) aus 24 Satelliten wobei nicht alle genutzt werden, kommt halt auf die Position an. Für eine zweidimensionale Positionsbestimmung (Längen- und Breitengrad) werden 3 Satelliten benötigt. Bei Bestimmung der Höhe über dem Meeresspiegel ist ein 4ter erforderlich. Ein ausgesendetes Signal enthält Identifikations- und Positionierungsdaten sowie die Uhrzeit. Aus der Zeitdifferenz zwischen Ausstrahlung und Empfang eines Signals kann der GPS-Empfänger den Abstand zum Satelliten berechnen. Aus den Entfernungen zu 3, 4 oder mehr Satelliten kann er denn die momentane Position errechnen.

Gradationskurve

Begriff aus der Bildbearbeitung. Die Kurve verändert gezielt einzelne Helligkeitsbereiche eines Bilder oder einer Auswahl. Es lassen sich beispielsweise dunkle Tonwerte anheben, ohne dass mittlere oder helle Bereiche mit ansteigen.

Grouping

Anderer Begriff für Kommisionierung. Ein Prozess Im Logistiksektor über die Zusammenstellung der im Lager vorhandenen Artikel, die zur Auslieferung bereitstehen laut vorliegender Aufträge.

GSM

Steht für Global System for Mobile Communication. Digitaler Mobilfunkstandard. Nahezu alle momentan weltweit betriebenen Mobilfunknetze basieren auf diesem Standard, der Telefonieren sowie Datenverkehr mit Bandbreiten von 9600 Bit/s ermöglicht. Von der Architektur her kann das GSM-System grob in drei Teile zerlegt werden. Diese drei Komponenten, von denen mehrere Ausführungen innerhalb eines GSM-Netzes existieren, kommunizieren mittels festgelegter Protokolle:

1. Das Mobile Modul besteht eigentlich aus zwei Komponenten, einmal dem Endgerät und zum zweiten den Informationen über den jeweiligen Abonnenten des GSM-Dienstes, der sogenannten International Mobile Subscriber Identity. Diese wird auf einer Smart Card, dem Subscriber Identity Modul, hinterlegt. Diese SIM-Card ermöglicht einem Abonnenten, den Netzzugriff von jedem GSM-Endgerät aus, so dass ein Endnutzer nicht an ein mobiles Endgerät gebunden ist.

2. Das Basisstationsmodul besteht ebenfalls aus zwei Teilen. Die Base Transceiver Station (BTS) und dem Base Station Controller (BSC). Die BTS beinhaltet die benötigten Radio-Empfänger für eine drahtlose Kommunikation mit den mobilen Endgeräten und stellt damit die Schnittstelle zwischen der Mobilen Station und der Basisstation dar. Eine Mobilfunkzelle wird über eine BTS definiert. Base Transceiver Stations müssen kostengünstig, vollautomatisiert und relativ portabel sein, da eine grosse Anzahl benötigt wird um eine grossflächige Netzabdeckung garantieren zu können. Der Base Station Controller ist für eine reibungslose Kommunikation zwischen verschiedenen Mobilfunkzellen verantwortlich. Er weist Ressourcen, wie z.B. verfügbare Frequenzen zu und übernimmt die Vermittlung eines Datenflusses über mehere Zellen.

3. Das Netzwerkmodul bietet über seine zentrale Komponente, das Mobile Services Switching Center, neben einem Vermittlungsservice, wie er auch in Festnetzen vorhanden ist, noch alle Funktionalitäten die speziell für mobile Datennetze benötigt werden: z.B. die gegenwärtige Position aller registrierten Abonennten, deren Authentifikationsdaten, sicherheitsrelevante Einstellungen etc. .

In den meisten europäischen Ländern, in Asien und im Pazifik erfolgt die Kommunikation (der grundlegende Standard) nach GSM900 in Form der sogenannten D-Netze. In den E-Netzen wird GSM1800 verwendet. GSM1900 wird vorwiegend im amerikanischen Raum unterstützt. Diese unterschiedlichen Standards definieren im Wesentlichen die unterschiedlichen Frequenzen, die zur Kommunikation genutzt werden. Über GSM sind derzeit Übertragungsraten von 9600 bzw. 14400 Bit/s realisierbar.