e Mail

Elektronische Korrespondenz. Die eMail-Adresse ist eine Adresse vergleichbar mit der, die auch auf einen Briefumschlag geschrieben wird, der Unterschied liegt darin, dass eine Adresse eines Computers angegeben wird, wo der Empfänger „zu Hause“ ist.

e Mail Adresse

Elektronische Postfachadresse bestehend aus dem jeweils gewählten Namen (Postfachbezeichnung), dem @- Symbol (engl. at = bei) und der Internet Server Adresse.

e Mail Client

Client heisst übersetzt Kunde, hier, der Kunde eines Servers. Mit dem e Mail Client, einem Programm, lassen sich eMails abrufen, verfassen und absenden.

E-Commerce

Allgemein: „Der Handel im Internet“

– Als E-Commerce oder E-Business bezeichnet man auch den Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und Kunden (B2C), der ganz oder teilweise über das Internet oder ähnliche offene oder geschlossene Computernetze (z.B. das Extranet) abgewickelt wird. Auch der Einkauf, der Zahlungsverkehr über das Internet und elektronische Kreditkarten-Transaktionen sind also zum E-Commerce zu rechnen. E-Commerce bezeichnet demnach nicht nur den elektronischen Handel mit Waren und Dienstleistungen, sondern auch den gesamten elektronischen Geschäftsverkehr.

– Ein E-Commerce System muss in der Lage sein, verschiedene Benutzerrollen (Laufkunde, Stammkunde) und Geschäftsprozesse zu koordinieren. Anderseits sollte es für Einzelpersonen einfach sein, alle Prozesse zu bewältigen. Der Endkonsument verlangt einfache Bedienbarkeit. Unternehmen wollen dagegen eine Wiederspiegelung ihrer Firma sowie deren Geschäftsprozesse erkennen und ohne Mitwirkung eines persönlichen Verkäufers den Kaufentscheidungsprozess beeinflussen. Im Gegensatz zum Verkäufer zeigt eine Datenbank keine Inkompetenz oder Ungeduld und nette Routineverkaufsgespräche sowie Nachbestellungen können ebenso im Internet durchgeführt werden.

– E-Commerce an sich ermöglicht es einem Anbieter von Waren oder Dienstleistungen eine globale Präsenz zu etablieren. Aus dieser globalen Präsenz ergeben sich für einen Anbieter vielfältige Möglichkeiten zur Verkürzung der Wertschöpfungskette, schnellerer Abwicklung von Geschäftsprozessen, Kosteneinsparungen aufgrund niedriger Transaktionskosten, neuen Geschäftsfeldern und stärkerer Kundenbindung. Das Prinzip von E-Commerce basiert also auf der Unterstützung von Handelsaktivitäten über Kommunikationsnetze. Weiterhin beinhaltet E-Commerce den Einsatz von Kommunikationsprotokollen, Sicherheitsinfrastrukturen, digitalem Geld, E-Shopping, E-Datenaustausch, E-Verträgen, … und vielen weiteren Technologien zur Durchführung von Handelsaktionen im Internet.

– E-Business bezeichnet der allgemeinen Tendenz nach eine weitere Entwicklung als E-Commerce, wobei nicht nur einzelne Geschäftsbereiche wie der Vertrieb, das Marketing oder der Einkauf ins Netz verlagert werden, sondern der gesamte Unternehmensablauf vom Netz geprägt wird, beispielsweise die interne und externe Kommunikation online stattfinden oder die gesamte Unternehmertätigkeit aufs Internet ausgerichtet ist. Am Anfang der kommerziellen www-Entwicklungen gab es „Information Sites“, die via statischer html-Seiten das Unternehmen bzw. die Produkte dar- und vorstellten. Sie dienten als „digitale Visitenkarten“. Später sollte die Website dann auch das Unternehmen mit seiner Corporate (körperlich) Identity und mit seinem Corporate Design repräsentieren, sogenannte „Marketing Sites“. Die heutigen websites werden fundamentaler Bestandteil aller Unternehmen in allen Bereichen. In diesem Stadium wandelt sich die website zu einer eigenständigen, dynamischen dialogorientierten Geschäftseinheit, die integraler Bestandteil aller Marketing- und Vertriebsaktivitäten wird.

– E-Commerce und Online-Shopping:
Für das Online-Shopping gibt es mehrere Fachbegriffe, die sich alle um dasselbe drehen, um multimediales Einkaufen. Der einzige Unterschied ist das Raumgefühl, denn wir befinden uns im so genannten virtuellen Raum und machen digitale Geschäfte. Wir tätigen Sie ohne haptisches (greifbar) Erlebnis:
ohne etwas anzufassen,
ohne jemanden zu sprechen,
und ohne ein Verkehrsmittel zu nutzen (abgesehen vom Computer im Datenverkehr).

E-Commerce Vorteile

Vorteile für Anbieter:

– Gewinnung eines zusätzlichen und gleichzeitig verkürzten Absatzkanals
– Globale Präsenz
– Integration mit anderen Produktgruppen (Cross-Selling)
– Engere Anbindung des Außendienstes an das Unternehmen
– Erschliessung neuer Zielgruppen – modernes Medium mit hoher Akzeptanz
– Oft noch Wettbewerbsvorsprung – Imagevorteile
– Schnellere Markteinführung von neuen Produkten
– Möglichkeit des direkten Kundenkontaktes
– Aktualitätsvorteil; extrem kurze Reaktionszeiten, da Aktualisierung kurzfristig möglich
– Nationale und weltweite Verfügbarkeit (keine Ländergrenzen)
– 24 h Angebotsleistung
– Eine weltweite Transaktionsplattform für Angebote an Information, Dienstleistung und Waren
– Neukundenakquisition; Erschließung internationaler Märkte und neuer Zielgruppen
– Database-Marketing; Adressengewinnung und – qualifizierung
– Zeit- und Kostenersparnis bei Auftragserlangung und -abwicklung
– Teilnahme am globalen Wettbewerb auch für kleinere und mittlere Unternehmen möglich
– Kostenreduktion; günstiges Informations- und Transaktionsmedium
– Imagevorteile
– Mittel zur Kundenbindung
– Möglichkeit, um eventuellen Standortnachteil auszugleichen
– Feedback- Informatioen und direkte Erfolgskontrolle möglich

Vorteile für Nutzer:

– 24 h Verfügbarkeit (keine Ladenschlusszeiten, kein Einkaufsstress)
– Verfügbarkeit des internationalen und weltweiten Angebotes
– Individuelle Selektionsmöglichkeit des Angebotes
– Schneller Zugriff
– Möglichkeit der Interaktion und derer Steuerrung (der aktive Konsument)
– Zeitersparnis
– Kostenersparnis – Preistranparenz (Preise sind direkt vergleichbar)
– Anonymität bleibt „relativ“ gewahrt
Convenience (Bequemlichkeit / Komfort)
– Ausführliche Produktinformationen
– Direkte Kontaktmöglichkeit zum Anbieter

E-Knowledge-Management

Kurz – Wissensmanagement. Es beinhaltet innerhalb eines Unternehmens die elektronische Erfassung/Entwicklung, Publizierung, Nutzung und Erhaltung von Wissen. Häufigst werden webbasierte Lösungen angestrebt.

E-Mall

Electronic Mall ist ein Zusammenschluss mehrerer Online-Shops, vergleichbar mit einem Einkaufszentrum. Die in einer Electronic Mall vertretenen Shops sind unter einer gemeinsamen URL (Uniform Resource Locator) zu erreichen. Möglicherweise besitzen sie zusätzlich eine individuelle URL. Um einer E-Mall beizutreten, muss der einzelne Shop-Betreiber in der Regel einen Vertrag mit dem Mall-Betreiber abschließen und entweder eine regelmäßige Pauschalgebühr für die Aufnahme in die Mall oder eine Umsatzbeteiligung entrichten.

Eine E-Mall erlaubt die Nutzung von Synergieeffekten wie beispielsweise die Realisierung eines gemeinsamen Einkaufswagens und einer gemeinsamen Bestellabwicklung. Ebenso kann mit gemeinsamer Werbung ein größerer potentieller Kundenkreis angesprochen werden. Aus diesem Grund kann ein Shop in einer Mall zu geringeren Kosten als ein eigenständiger Online-Shop betrieben werden.

E-Market

Auch e-Markets, die elektronischen Märkte. Im Gegensatz zu EDI etablieren sich verstärkt elektronische Märkte, über die ein freier Handel durch das Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage einer Vielzahl von Unternehmen ermöglicht wird. Auf diese Weise entstehen für jede Transaktion neue Geschäftsbeziehungen, die voneinander unabhängig sind.

E-Markets sind virtuelle Räume, in denen mehrere Käufer, mehrere Verkäufer und deren Dienstleister ihre Geschäfte elektronisch abwickeln können. Sie erhöhen die Markttransparenz, senken die Transaktionskosten und ermöglichen eine bessere Preisfindung. Sie sind rund ein rund um die Uhr zugängliches Informationssystem zur Ermöglichung des marktmäßig organisierten Tausches von Gütern und Leistungen zwischen gleichberechtigten Partnern. Unterstützt werden alle oder einzelne Phasen der Marktkoordination (Informations-, Vereinbarungs-, Abwicklungsphase). Als Beispiel würde man eine elektronische Börse in Erwägung ziehen.

Man unterscheidet 3 Arten von E-Markets:

1. Einkaufsplattformen (Buy-Side-Solution)
Hier herrscht eine Konzentration auf der Anbieterseite vor. Enkaufsplattformen sind wegen ihres Nutzens im Bereich des E-Procurements von wesentlicher Bedeutung für Unternehmen. Nur durch sie lassen sich erst die Optimierungspotentiale im Sektor der Prozess-, Bestands- und Produktkosten der Beschaffung voll ausschöpfen.

2. Marktplätze
Marktplätze lassen sich nach ihrer Branchenzugehörigkeit klassifizieren. Demnach lassen sich zwie Hauptgruppen ausmachen:
Horizontale Marktplätze bieten branchenübergreifende Leistungen an.
Vertikale Marktplätze beschränken sich auf eine einzelne Branche und deren spezifische Zielgruppe.

3. Fachportale (Sell-Side-Solution)
Hier herrscht eine Konzentration auf der Nachfragerseite. Durch Fachportale ist im Bereich des Marketings und des Vertriebes eine neue Art von Absatzkanälen und der Pflege von Kundenbeziehungen möglich. Mittels der Fachportale kann ein bisher unerreichtes Nutzenniveau der elektronischen Kundenbetreuung zustande kommen und so auch die Kundenbindung festigen. Sie sind sowohl integrierte Marketing-, Service-, als auch Vertriebsplattform und decken so den Bedarf einer ganzen Kundengruppe.

E-Markets stellen eine neutrale Handelsplattform dar und erfüllen ökonomische Funktionen eines gewöhnlichen Marktes, dennoch müssen die Marktteilnehmer nicht physisch anwesend sein.

E-Sales

E-Commerce Anwendung zum elektronischen Verkauf von Dienstleistungen und Pordukten anhand von Online Shops sowie elektronischen Markplätzen.

early adaptors

Meist sind damit Führungskräfte gemeint, die offen für Neues sind.