Data Encryption Standard

Abkürzung für Data Encryption Standard. Dieser Verschlüsselungssystem wurde von 1977 bis 2000 von der US-Regierung als offizielles Datenchiffriersystem eingesetzt. Es handelt sich um eine symmetrische Verschlüsselung, die Blöcke zu je 64 Bits mit einem 56-Bit Schlüssel codieren. Nicht mehr einer der sichersten.

Dateiviren

Dateiviren treten häufig auf und befallen meist ausführbare Programme. Sie hängen sich an ein Programm an und werden beim Start desselben aktiviert, setzen sich im Speicher fest und laden die eigentliche Datei.

Datenrate

Gibt an wieviel Speicherplatz pro Sekunde bei einer Aufzeichnung belegt wird. Angaben sind in Kilobit beziehungsweise Megabit pro Sekunde. In der Regel gilt, je höher die Datenrate, desto besser die Qualität.

Datenvalidierung (Backup)

Bei der Validierung werden die Daten des Backups mit den Original-Dateien verglichen. Die meisten Backup-Programme bieten die Datenvalidierung als Option. Aus Sicherheitsgründen sollte sie immer aktiviert sein. Allerdings erhöht sich dadurch die für die Sicherung benötigte Zeit bis auf das Dreifache.

De facto

Standards, die zu Standards geworden sind, weil sie viel genutzt werden. Das kann z.B. eine Technologie sein, die einer Firma entsprungen ist.

De jure

Standards, die von anerkannten Stellen definiert wurden und somit auch nationale bzw. internationale Bedeutung haben.

Decrackler – Declicker

Filter bei der Audio-Konvertierung. Beseitigt Störungen die durch Kratzer oder statisches Aufladen entstanden sind und sich durch Knacken bzw. Knistern äußern.

Deesser – Dehisser

Filter bei der Audio-Konvertierung. Er entfernt lästige Hintergrundgeräusche oder überzeichnete Zisch- oder S- Laute.

Defragmentieren

Zur Pfelge von Festplatten anwendbar. Daten werden meist in mehreren Teilen auf der Festplatte gespeichert, dadurch wird der Rechner langsamer. Durch die Defragmentierung werden die Teile wieder zusammen geführt und in einem Stück gespeichert.

DENIC

Die Denic ist die zentrale Vergabestelle für deutsche Domains. Die Abkürzung steht für Deutsches Network Information Center. Es werden alle registrierten Namen erfasst. Sie haben die Endung .de.

Hier kann man abfragen, ob eine bestimmte „de“-Domain, d.h. der Name einer Internetadresse mit deutscher Länderkennung bereits vergeben ist. Erforderlich sind solche Abfragen, wenn eine neue Domain eingerichtet werden soll. Ist der gewünschte Name bereits vergeben, so erhält man dort Informationen über den Besitzer dieser Domain, so dass man sich gegebenenfalls an diesen wenden kann, um von ihm die Rechte an diesem Domain-Namen zu erwerben.

Ergibt eine Abfrage, dass ein bestimmter Name noch nicht vergeben ist, so heißt dies jedoch nicht, dass dieser ohne Bedenken verwendet werden kann. Es muss weiterhin beachtet werden, dass man mit der Verwendung dieses Domain-Namens keine Namens- oder Markenrechte Dritter verletzt. Dies fällt nicht in den Aufgabenbereich des DENIC, da hier nur die technische Vergabe, keine juristische Überprüfung der Zulässigkeit erfolgt. Die juristische Überprüfung muss vom Interessenten selbst durchgeführt werden. Diese Überprüfung sollte sehr sorgfältig von statten gehen, da man so spätere Probleme vermeiden könnte. Die Verletzung von Markenrechten könnte mit Abmahnungen und den damit verbundenen Kosten erspart bleiben. Zudem müsste im zutreffenden Falle der Domain-Name geändert werden, so dass die bis dahin aufgebauten Kunden dieses Angebot anschließend nicht mehr an gewohnter Stelle wiederfinden.