Benchmarketing

Benchmarketing ist ein aus der Landvermessung stammender Fachbegriff, der in die BWL übernommen wurde. Ursprünglich besagt Benchmarketing, dass ein oder mehrere Punkte in der Landschaft fixiert werden, um daran Strecken oder Entfernungen zu messen.

In der Betriebswirtschaft bedeutet Benchmarketing, dass eigene Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Prozessketten mit denen anderer Unternehmen verglichen und die eigenen Strukturen und Abläufe gezielt durchleuchtet werden. Dabei werden Abweichungen zu Spitzenleistungen anderer Unternehmen identifiziert und quantifiziert, die Ursachen dieser Leistungslücken analysiert und Anhaltspunkte zur Verbesserung aufgezeigt. Zielsetzung des Benchmarks ist es, sich bei allen Aktivitäten an Weltklasse-Standards zu orientieren und die dazu notwendigen Prozesse im eigenen Unternehmen zu implementieren.

Nutzen: Aufgabe des Benchmarketing ist es, neue Ideen und Impulse zu setzen und sich mit den gesetzten Zielen zu beschäftigen. Der Blick über den eigenen Tellerrand versetzt in die Lage, das eigene Unternehmen an der Spitze zu positionieren, um selbst neue Standards in der Welt der Besten zu setzen. So sind durch das In-Frage-Stellen des Status Quo sowie die Absicherung, durch den Beweis, dass es bei anderen funktioniert, kontinuierliche Innovationen möglich.

Die Idee des Benchmarketing anhand von Beispielen aus der Formel 1:

Der beste Fahrer kann das Rennen von Anfang an (Pole Positon) bestimmen und die Führungsposition einnehmen.
Geht jedoch kein anderer Pilot auf sein Tempo ein, so wird er zunehmend langsamer und träge.
Achtet er nicht auf das, was hinter ihm geschieht, besteht die Gefahr, dass er unerwartet überholt wird.
Bildet sich hingegen eine Spitzengruppe, so spornen sich die Mitglieder gegenseitig zu neuen Spitzenleistungen an.
Bei einem Mannschaftsrennen können sich die Piloten durch eine kooperative Taktik gegenseitig zum Sieg verhelfen.
Den Mannschaftssieg erringt das Team, deren Fahrer im Rennen die meisten Punkte erringen.

Benutzerkonto

Bekannt von z.B. Windows Betriebssystemen. In einem Benutzerkonto werden die Kenndaten des jeweiligen Benutzers gespeichert. Etwa sein Kennwort und seine Berechtigungen, ob er zum Beispiel Einstellungen am Computer ändern oder Programme installieren darf.