Ad View – Ad Impression

Gibt an, wie oft ein Werbebanner vollständig angezeigt wurde. Ähnlich wie Ad-Click dient diese Kennzahl als Grundlage zur Abrechnung der Werbekosten. Sie ist jedoch geringer zu bewerten, da sie keine Aussage über den Erfolg der Einblendung zulässt. Als Synonym zu Ad-View wird auch der Begriff Ad-Impression verwendet.

Adaptives System

Ein Software System, dass sich selbst an die Erwartungen und das Verhalten des Benutzers anpasst.

Add On – Mehrwert

Zusatzangebot, welches nicht zur eigentlichen Dienstleistung gehört, dem Kunden jedoch einen Zusatznutzen bringt. Dies können beispielsweise weitergehende Informationen wie Newsletter, Gewinnspiele oder dergleichen sein. Mehrwerte für Kunden können z.B. geschaffen werden, durch höhere Qualität, besseren Service, Ermittlung einer spezifischen Servicephilosophie, Nutzung von Zeitvorteilen, Schaffung einer unverwechselbaren Usability, Etablierung von Premium-Diensten oder wertvollen Inhalten (Content), somit den Kunden anlocken.

Addel Values

Mehrwertleistungen. Es handelt sich primär um Content (Inhalt) und Serviceleistugen. Beispiele sind Wetterberichte, Spiele, Börsenkurse… .

Admin-C

Rechtlich verantwortliche Person bei Abfragen der DENIC. Es ist der administrative Kontakt der jeweiligen Domain bei dem Rückfragen gestellt werden können.

ADSL

Abkürzung für Asymetric Digital Subscriber Line. Es ist ein Verfahren, bei dem unterschiedliche Übertragungsraten für den Downstream zum Nutzer und den Upstream vom Nutzer eingesetzt werden. Der Downstream kann unverhältnismässig hoch ansetzt werden.

AES

Abkürzung für Advanced Encryption Standard. Die Standard-Verschlüsselung in den USA seit Ende 2000. Dieser Verschlüsselungsalgorithmus (belgischer Rijndael-Algorithmus von Joan Daemen und Vincent Rijmen entwickelt) soll Daten schützen, die zwar vertraulich aber nicht als geheim gelten. Der Vorgänger war DES.

After Sales

Zum After Sales Bereich gehört eine umfassende Betreuung des Kunden. Nur wenn ein Kunde sich auch nach einem Kauf gut betreut fühlt, wird er das Verkaufsangebot auch künftig nutzen und es weiterempfehlen. Hier spricht man auch von ECC, einer elektronisch gestützten Kundenpflege. Beispiel: Ein Anbieter von technischen Geräten stellt auf seiner Website auch für ältere Produkte Informationsmaterial wie Bedienungsanleitungen, eventuell auch Software-Updates zum Download zur Verfügung.

AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen

Mit den AGB´s regelt der Anbieter von Waren und/oder Dienstleistungen die Geschäftsabwicklung mit seinen Kunden. Dies ist keine Eigenart des Internethandels, sondern eine allgemein übliche Geschäftspraxis. Im Internet sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten.

Der Kunde muss den AGB`s wirksam zustimmen. Eine wirksame Zustimmung setzt voraus, dass der Kunde die AGB`s vor Vertragsabschluss zur Kenntnis genommen hat. Vielfach ist in der Praxis zu beobachten, dass die AGB`s erst auf der Rückseite der Rechnung aufgedruckt sind, die der Kunde zusammen mit den bestellten Waren erhält. In diesem Fall sind die AGB`s eindeutig unwirksam. Es ist erforderlich, dass der Kunde direkt und auf zumutbare Weise auf die AGB`s hingewiesen wird. Auch ein Link auf der Website ist in der Regel nicht ausreichend. Zumindest der Hinweis auf dem Bestellformular „Es gelten unsere AGB`s“ mit der Möglichkeit, diese einzusehen, ist erforderlich. Die sicherste Lösung ist, den Kunden die Anerkennung aktiv bestätigen zu lassen, etwa indem er bei einer Bestellung einen Button mit der Beschriftung „Ich erkenne die AGB`s an“ betätigen muss.

Die AGB`s dürfen keine gesetzlichen Bestimmungen wie etwa das Fernabsatzgesetz außer Kraft setzen. Ebenso dürfen keine so genannten überraschenden Klauseln enthalten sein, die mit dem eigentlichen Vertragsabschluss nigges zu tun haben und die dort im Allgemeinen nicht erwartet werden.

Die genauen Bestimmungen für AGB`s sind im Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftbedingungen geregelt. Dieser Gesetzestext sollte unbedingt berücksichtigt werden bzw. sollte man einen Juristen zu Rate ziehen, um sicherzustellen, dass die AGB`s dem geltenden Recht entsprechen und somit auch wirksam sind.

Einbeziehung von AGB in Verträge. Wegen der Schutzbedürftigkeit des Verbrauchers sind an die Einbeziehung von dem Anbieter strenge Vorraussetzungen zu erfüllen (§ 2 AGBG):

– Der Kunde muss der Verwendung der AGB ausdrücklich zustimmen.
– Dem Kunden muss in zumutbarer Weise die Möglichkeit verschafft werden, von dem Inhalt der AGB Kenntnis zu erhalten.
– Darüber hinaus sind überraschende Klauseln nichtig (§ 3 AGBG).
– Darüber hinaus gehen Individualabreden den AGB immer vor (§ 4 AGBG).

Der Anbieter muss den Hinweis auf die AGB entweder direkt im Zusammenhang mit der Bestellung oder dem Vertragsformular geben oder wenigstens in dessen unmittelbaren Vorfeld. Wichtig ist, dass der Nutzer sich in zumutbarer Weise Kenntnis von der Existenz und dem Inhalt der AGB verschaffen kann. Insbesondere muss der Nutzer „zwangsläufig“ auf die Seite mit den AGB geführt werden, wobei es keine Möglichkeit zum „Überspringen“ geben sollte. Ob der Kunde sie tatsächlich liest, liegt in seinem Verantwortungsbereich.

Agenten

Persönliche Suchprofile, die den Content Bestand laufend oder zu denfinierten Zeitpunkten durchsuchen und den Benutzer auf neue oder geänderte Informationen hinweisen.